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„Operation Forth Bridge“ - Was nach Prinz Philips Tod jetzt passiert

2021-04-09T15:28:48.692Z

Prinz Philip ist im Alter von 99 Jahren verstorben. Nun treten die Regeln nach der „Operation Forth Bridge“ in Kraft. Was bedeutet das? Prinz Philip ist im Alter von 99 Jahren verstorben. Nun treten die Regeln nach der „Operation Forth Bridge“ in Kraft. Was bedeutet das? London - „Opertion Forth Bridge“, das ist der Code-Begriff, der eine Kette von Ereignissen nach dem Tod von Prinz Philip in Gang bringt. Nun ist der traurige Moment gekommen: Prinz Philip, der Ehemann von Queen Elizabeth II., verstarb am Freitag, dem 9. April, im



Prinz Philip ist im Alter von 99 Jahren verstorben. Nun treten die Regeln nach der „Operation Forth Bridge“ in Kraft. Was bedeutet das?

London - „Opertion Forth Bridge“, das ist der Code-Begriff, der eine Kette von Ereignissen nach dem Tod von Prinz Philip in Gang bringt. Nun ist der traurige Moment gekommen: Prinz Philip, der Ehemann von Queen Elizabeth II., verstarb am Freitag, dem 9. April, im Alter von 99 Jahren.

In einem Statement des Palastes heißt es, die Queen sei „in tiefer Trauer“. Prinz Philip sei „friedlich im Schloss von Windsor“ gestorben. Im Juni hätte er seinen 100. Geburtstag gefeiert. Erst im März war Prinz Philip nach einer Herz-Operation und einem anschließenden längeren Krankenhaus-Aufenthalt, wieder aus der Klinik entlassen worden. Nun ist die Welt in Trauer.

Prinz Philip ist tot: Trauer in aller Welt

Staatsoberhäupter aus aller Welt, bekannte Persönlichkeiten, Fans und anderer Königshäuser drücken ihre Anteilnahme aus. Die BBC spielte zu Ehren des verstorbenen Queen-Gatten die Nationalhymne, der britische Premierminister Boris Johnson hielt eine Ansprache. Auch das britische Parlament in London wird aufgrund der Geschehnisse verfrüht aus der Osterpause zurückberufen. Den Abgeordneten soll damit Gelegenheit gegeben werden, den gestorbenen Ehemann von Queen Elizabeth II. zu würdigen.

Prinz Philip ist tot: Jetzt tritt „Operation Forth Bridge“ in Kraft - die Bedeutung für Parlament und Royal Family

Nun folgt die sogenannte „Operation Forth Bridge“. Ein Code-Begriff, der nach der gleichnamigen Eisenbahnbrücke über den „Firth of Forth“, nahe der schottischen Hauptstadt Edinburgh benannt ist. Dahinter verbirgt sich ein genauer Ablaufplan bis zur Beerdigung Prinz Philips. Die ganze Prozedur ist bereits lange vorbereitet und tritt nun in Kraft.

Für das nun früher wieder zusammentretende Parlament in London bedeutet das, dass der königliche Zeremonienstab in ein schwarzes Tuch geschlagen wird. Alle Abgeordneten tragen zudem schwarze Bänder am linken Arm, Männer außerdem eine schwarze Krawatte. Auch die Königsfamilie selbst wird in der gesamten Zeit nur in Trauerkleidung erscheinen und Armbinden tragen. Alle Flaggen wehen auf halbmast.

Auch für die Royal Family selbst hat die „Operation Forth Bridge“ Auswirkungen. Laut Verfahren gilt nämlich bis zur Beerdigung des Herzogs von Edinburgh eine landesweite Trauerzeit. Die Royals, inklusive natürlich die Queen selbst, werden in dieser Zeit keine Termine wahrnehmen. Das bedeutet auch, dass die Königin in ihrer Funktion als Staatsoberhaupt in dieser Zeit keine Gesetze mit ihrer Unterschrift in Kraft setzen kann.

Prinz Philip ist tot: So könnte das Begräbnis ablaufen

Eigentlich stünde dem Prinzgemahl ein offizielles Staatsbegräbnis zu. Da er aber einmal gesagt haben, er wünsche kein Aufheben, wird eine eher privatere Zeremonie erwartet. Sie dürfte militärisch angehaucht sein und in der „St. George‘s Chapel“ im Schloss Windsor stattfinden. Der Ort, an dem Prinz Philip an der Seite der Queen seine letzten Tage verbrachte. Seit Beginn der Pandemie residierte das Monarchen-Paar hier zusammen, weitestgehend abgeschieden von einer breiten Öffentlichkeit. Eben wegen der Pandemie und den im Vereinigten Königreich herrschenden Kontaktbestimmungen wird das Begräbnis aber wohl ohnehin in einem kleinen Rahmen stattfinden müssen.

Fraglich ist auch, ob ausländische Ehrengäste überhaupt zur Zeremonie kommen können. Für die Einreise nach Großbritannien gibt es derzeit nämlich strenge Regeln: Einreisende müssen sich für zehn Tage in Selbstisolation begeben. Wer aus einem als Hochrisikogebiet ausgewiesenen Land kommt, etwa aus Südafrika oder Südamerika, muss sogar in Hotel-Quarantäne.

Auch ein Ort, an dem Prinz Philip beigesetzt werden soll, steht schon fest. Vermutet wird „Frogmore Gardens“, wo sich auch das Grab von Queen Victoria befindet. Übrigens: Auch für den Fall des Todes der Queen gibt es ein Protokoll, das in Kraft tritt. Es ist ebenfalls seit Jahren bekannt und trägt den Namen „Operation London Bridge“. (dpa/jh)

Source: merkur

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